Rezension

[Rezension #318] Nachtmahr: Das Vermächtnis der Königin von Ulrike Schweikert

18. April 2018

Die mittelalterliche Stadt Roxburgh gab es schon lange nicht
mehr, dabei war die königliche Stadt einst neben Edinburgh
eine der wichtigsten schottischen Städte gewesen, die nicht
nur über ein Kloster und mehrere Kirchen geherrscht hatte.

Nachtmahr: Das Vermächtnis der Königin – Seite 7

Verlag: Penhaligon Verlag

Seitenanzahl: 415 Seiten

Erschienen: 24.07.2017

Reihe: Nachtmahr Trilogie | Band 3/3

Genre: Fantasy

Preis: Print 14,99€

K L A P P E N T E X T:

Lorena ist ein Nachtmahr, ein wunderschönes, aber gefährliches Wesen der Nacht. Und sie ist auf der Flucht. Um sich zu retten, muss Lorena ein uraltes Buch finden, in dem die Prophezeiung der Nachtmahre offenbart sein soll. Doch William, der Sohn ihres größten Widersachers, kommt ihr zuvor. Lorena muss ihrem schlimmsten Feind gegenübertreten, um die Prophezeiung zu retten. In Williams Anwesen erwartet sie aber nicht der Tod – sondern eine leidenschaftliche Begegnung. Alles, was Lorena je für wahr gehalten hat, wird in Frage gestellt …

Da ich den Schreibstil schon vom ersten und zweiten Band der Trilogie kenne, welche ich nie rezensiert hatte weil ich auf den finalen Teil warten wollte, ist es nun soweit. Der Schreibstil war wieder selbstsicher, locker und flüssig, was eine angenehme Leseatmosphäre geschaffen hatte. Es war leicht durch den lockeren Schreibstil wieder in die Geschichte zu finden und so geschah es, dass ich dieses Buch stets in der Badewanne zum lesen hatte. Ulrike Schweikert setzt die Spannung im Stil auch gezielt ein und nicht wirr und unpassend.

Lorena ist eine starke Protagonistin mit einer kleinen Schwäche und zwar ist sie nicht kontinuierlich die starke und mutige sondern schwächelt irgendwie, was in Band 1 und 2 schon aufgefallen ist, und hier geht es direkt weiter. Ansonsten ist sie einfach eine super tolle Protagonistin, bei der ihre Ecken und Kanten nicht “ausgearbeitet” wurde. In diesem finalen Band hat es mir aber der wundervolle William. Er war einfach fabelhaft und ich mochte diesen authentischen Charakter sehr gerne.

Die Story und die Storyline waren hier genau so toll wie in den Vorgänger Bänden. Es war einfach so, dass die Spannung genau richtig und gezielt eingesetzt wurde und die Story somit einfach kurzatmig und eine perfekte Zwischenlektüre war. Die Storyline war auch wieder sehr leicht verständlich und ich konnte dieser permanent folgen ohne groß in Schwierigkeiten zu geraten.

Die Handlung war zwar vom Aufbau her etwas ruhiger und die Spannung in dieser wurde gezielter eingesetzt, trotzdem konnte man dieser Handlung einfach sehr gut folgen und bekommt eine wunderbare Geschichte vorgesetzt. Auch der Handlungsstrang war wieder einmal richtig toll zu lesen. Durch die lockerer Art wie die Autorin diesen Handlungsstrang erzählt, war es einfach unbeschwert.

Abschließend sage ich, dass das Finale der Trilogie einfach gleichzusetzen ist wie die Vorbände. Es war eine Geschichte die mich durch ihre Kurzatmigkeit kurzzeitig unterhalten hat, jedoch kein fulminantes und actionreiches Finale wie erwartet. Überzeugen konnte mich vor allem der Schreibstil der Autorin, die Handlung und auch die Story an sich war einfach wunderbar. Deshalb gibt es 4 von 5 Diamanten!

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