Rezension

[Rezension #322] Valenias Töchter: Die fünf Gaben von Rebecca Ross

27. April 2018

Das Haus Magnalia galt als Bilderungsanstalt, in der wohlhaben-
de begabte Mädchen ihre Passion meisterten.

Die fünf Gaben: Seite 17

Verlag: Carlsen Verlag

Erschienen: 28.02.2018

Seitenanzahl: 496 Seiten

Reihe: Valenias Töchter 1/3

Genre: Fantasy

 

K L A P P E N T E X T:

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Der Schreibstil von Rebecca Ross war sehr angenehm zu lesen. Durch dieses lockere in ihrem Stil war es so, dass ich einen richtig guten Lesefluss hatte und gut durch das Buch kam. Auch war der Schreibstil durchweg flüssig gehalten und die Spannung kam keineswegs zu kurz. Rebecca Ross setzte die Elemente der Spannung und des lockeren iM Stil an genau die richtige Stelle, so, dass es einfach sehr schön zu lesen war.

Brienna als Protagonistin war mir anfänglich etwas zu “aufgeweckt” und zu neugierig. Ihre neugierige Art war mir etwas zu penetrant aber dies änderte sich auch relativ schnell und sie wurde zu einer super sympathischen und liebevollen Protagonistin. Dann gab es noch Master Cartier, welcher mir auf anhieb irgendwie seltsam vorkam. Um ihn rätselte ich sehr oft, denn irgendwas verbarg er, hatte ich das Gefühl aber er ist nun nicht negativ aufgefallen sondern eher so, dass er meine Neugier geweckt hat. Sämtliche Nebencharaktere waren auch sehr schön gezeichnet und vor allem waren alle, auch Brienna, sehr bildhaft und lebhaft, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Story an sich ist sehr gelungen gewesen. Ich habe schnell gemerkt, dass sich Rebecca Ross Gedanken gemacht hat und die Story sehr toll ausgearbeitet hat, was ich beim lesen immer wieder bemerkt habe. Auch die Storyline war verständlich, gut durchdacht und einfach spannend. Ich habe mich in die Geschichte fallen lassen können und wurde stets mitgerissen von der Story. Es war einfach gelungen und richtig toll.

Die Handlung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn diese war stets nachvollziehbar und ohne Stolpersteine. Ich konnte dieser auch immer folgen und erkannte den roten Faden immer wieder, auch wenn ich das Buch einmal aus der Hand gelegt hatte. Der Handlungsstrang war schön aufgebaut und wurde mit der passenden Portion Spannung begleitet. Beides zusammen, Handlung und Handlungsstrang, ergaben ein Zusammenspiel, welches harmonisch wirkte und mich nicht durcheinande rgebracht hat.

Mit diesem Auftakt ist es Rebecca Ross gelungen, eine super spannende Geschichte zu erschaffen. Ein lockerer und flüssiger Schreibstil machte es einfach, dass Buch auch mal aus der Hand zu legen und durchzuatmen. Auch die Story ist der Autorin gelungen. Durchzogen von Spannung und mitfiebern ist dies definitiv ein Buch, welches ich empfehlen kann. Auch die Handlung war stets nachvollziehbar und spannend. Was ich vermisst hatte war der rote Faden im Handlungsstrang welchen ich greifen kann, dieser wurde primär in die Handlung gelegt. Ich vergebe für diesen Auftakt 4 von 5 Diamanten.

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