Rezension

[Rezension #325] Fallende Stadt von Lauren DeStefano

30/04/2018

Wir verbringen unser Leben eingerahmt von
den Zügen.

Lauren DeStefano – Fallende Stadt – Seite 11

Verlag: cbj/cbt Verlag

Seitenanzahl: 400 Seiten

Erschienen: 10.04.2018

Reihe: Chroniken der Fallenden Stadt 1/3

Genre: Science-Fantasy

Klappentext:

Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage – und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …

Der Schreibstil von Lauren DeStefano war flüssig, locker und spannend. Die Autorin überzeugte mich mit ihrem Stil ziemlich schnell, denn der Einstieg in das Buch war durch ihre Schreibkünste einfach und problemlos. Lauren DeStefano fängt ganz ruhig an vom Stil her und steigert die Spannung unaufhörlich, was den kompletten Stil im Buch unfassbar spannend gemacht hat.

Morgan als Protagonistin war mir ein wenig zu gekünstelt, da sie zu allem ja und Amen sagte was auf Internment so vor sich geht etc. Deshalb konnte sie mich nicht auf Anhieb begeistern und auch nicht für sich gewinnen. Allerdings muss ich ihr hoch anrechnen, dass sie eine tolle Entwicklung hingelegt hat und das trotz das sie eine Protagonistin ist, welche großes Potential hatte. Pen und Basil hingegen waren mir sofort sympathisch und ich mochte die beiden sehr gerne.

Nun komme ich zu dem Teil, der mich eingenommen und begeistert hat, die Story. Anfänglich hatte ich Angst, dass die Story flach und vorhersehbar ist, dies muss ich offen zugeben. Als ich dann den Einstieg ins Buch, vor allem in die Story, geschafft habe, war ich einfach überwältigt. Die Story ist der Autorin durch Spannung und Einem roten Faden gelungen, trotz das es in kleinem Stück echt langatmig war. Die Storyline hingegen war einfach vom Verlauf her top. Es passiert stets etwas, was mich getroffen hat ohne das ich es geahnt habe und das ist einfach fabelhaft gewesen.

Die Handlung war ebenfalls so aufgebaut, Fasses harmlos anfing und sich stets zuspitzte. Bei ihr merkte ich schnell, dass sie gut ausgearbeitet war aber noch Luft nach oben bot. Der Handlungsstrang in diesem Buch war klar, locker und deutlich erkennbar, auch wenn mir der dauerhafte rote Faden fehlte. Trotz allem stimmte soweit dann das Gesamtbild aus Handlung und Handlungsstrang.

Abschließend muss ich sagen, dass dies ein guter Auftakt ist, der Ecken und Kanten hat, die man ggf. hätte besser ausarbeiten können. Spannung, Wohlfühlflair und Leselaune waren vorhanden und bescherten mir tolle Lesestunden. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass es ein in sich stimmiges Buch wäre, welches mich fesselte und einzig. Da dies alles aber nicht der Fall war, gibt es 4 von 5 Diamanten.

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