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[ Bloggeplauder ] – Schreibfehler in Büchern entdeckt. – Was tun?

Hallo ihr Lieben, heute gibt es mal wieder einen Bloggeplauder Beitrag von mir. Dieses Mal habe ich das Thema »Schreibfehler in Büchern entdeckt. – Was tun?« mitgebracht. Grund für diesen Beitrag ist eine Diskussion die ich auf Facebook hatte zu diesem Thema.

Der Fehlerteufel taucht immer wieder auf und man findet in einem Buch Schreibfehler, Grammatikfehler oder Logikfehler. Nichts schlimmes wie ich finde, denn jeder, auch die Autoren und Verlage, sind nur Menschen denen mal etwas durchrutschen kann, oder?

Ich bin ja so ein Mensch, wenn ich ein Buch lese und einen Fehler etc. darin finde, ich mache mir die Mühe und mache mit dem Handy ein Bild davon und schicke es dem Autor / der Autorin oder dem Verlag und weise darauf hin. Bisher wurden diese Hinweise dankend angenommen und die Autoren oder Verlage haben sich gefreut das ich es gemeldet habe, denn nur so können sie bei der nächsten Auflage diese Fehler entfernen und ein fehlerfreies Buch veröffentlichen. Wie siehts bei euch aus, wie macht ihr das?

Wie ich oben bereits schrieb, habe ich das Thema aufgrund einer Facebookdiskussion diesbezüglich aufgegriffen. In Facebook, in einer Buchgruppe, hatte ein Mitglied ein Bild gepostet mit einem Buch das sie gerade liest und sie war ganz empört und alles über die Rechtschreibfehler und wollte wissen ob man das in den Bewertungen einfließen lässt und was wir tun. Meine Antwort war die selbe die ich hier geschrieben habe, ich melde es dem Autor / dem Verlag und die Aussage ist bei einer anderen Nutzerin der Gruppe gar nicht so gut angekommen. Sie fragte mich ob ich nichts besseres zu tun habe und und und. Habe ich tatsächlich als Blogger nichts besseres zu tun als Fehler zu melden? Doch klar, aber wer wäre ich, wenn ich die Fehler einfach so stehen lasse und nichts sage? Gerade wegen solchen Lesern die Fehler nicht melden sondern sich lieber darüber aufregen tue ich es.

Es ist allgemein bekannt das wir Blogger Rezensionsexemplare bekommen, was nichts schlimmes an sich ist. Aufgrund dessen das wir von Autoren und/oder Verlagen Rezensionsexemplare erhalten und wir Fehler in den Büchern entdecken, halte ich es sogar für ziemlich wichtig das wir auch auf gefundene Fehler, Grammik oder Logikfehler hinweisen. Ich weiß das diese Meinung nicht jeder mit mir teilen wird, aber ich vertrete diese Meinung und ich werde trotzdem beim lesen auf Fehler achten und diese melden. Es ist ja nicht weil ich den Autor, die Autorin oder den Verlag bloßstellen möchte, nein, ich möchte sowas wie in dieser Gruppe vermeiden. Das Buch und die Autorin wurden wegen Fehlern total zerrissen und das fand ich ziemlich böse als Reaktion auf die Fehler.

Hinter jedem Buch steckt ein Mensch oder gar Menschen (im Verlagsfall Menschen) und ich denke diese werden es uns danken wenn wir die Augen offen halten und sie auf Fehler hinweisen. Für mich wird sich daran nie etwas ändern und ich werde weiterhin melden wenn mir ein Fehler auffällt.

Nun kommen wir zu euch: Wie handhabt ihr das ganze? Meldet ihr es oder lasst ihr es einfach stehen und lest weiter? Gerne könnt ihr mir eure Meinung in den Kommentaren mitteilen und darüber diskutieren, aber bleibt dabei immer ruhig, sachlich und respektvoll!

7 thoughts on “[ Bloggeplauder ] – Schreibfehler in Büchern entdeckt. – Was tun?”

  1. Hallo und guten Tag,

    nun ich bin keine Bloggerin , habe keinen Blog und so bekomme ich manches Buch als nur Leserin mal über eine Blogtour als Gewinn.
    Und schreibe dann gerne auch eine Rezi auf LB oder Amazon.

    Ich versuche meistens einen Kontakt zum Autoren/Verlag her zustellen, wenn mir etwas auffällt oder gut gefällt oder mir unklar ist….was auch Fehler angeht…..manche Autoren/Verlage sind froh über die Info , manche nicht…..

    Deshalb gibt es für Fehler auch kein minus bei mir…ich habe diese möglichen Fehler angesprochen und jetzt liegt es am Autoren/Verlag was sie mit der Info anstellen.

    So das war meine Meinung..LG..Karin..

  2. Guten Morgen!

    Ja, komisch dass hierzu nichts kommentiert wird, auf Facebook sehe ich öfter Leute, die sich über RS Fehler in Büchern aufregen.
    Ich finds nicht schlimm, Druckfehler passieren nunmal, nur wenn es sich häuft und man ständig drüber stolpert bin ich etwas genervt.

    Es an den Verlag oder den Autor zu melden ist super – meiner Meinung nach. Nur so kann es eben in der nächsten Auflage geändert werden. Ich muss aber zugeben, dass ich oft zu faul bin, aber manchmal notier ich es mir auch und gebe es weiter.

    Ich hab deinen Beitrag heute auch in meiner Stöberrunde verlinkt :)

    Liebste Grüße, Aleshanee

  3. Hallo Benjamin,
    tatsächlich habe ich auch schon öfters darüber nachgedacht, ob sich ein Verlag oder ein Autor über solche Rückmeldungen freuen würde. Ich habe mir dann aber gedacht, dass das Buch ja eigentlich schon durch den Druck durch ist und dass diese Art von Hinweis ja dann auch nicht mehr allzuviel nutzt. Allerdings hast du natürlich auch Recht: Vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine Neuauflage.

    Ich muss sagen, dass mich vereinzelte Rechtschreibfehler jetzt nicht wirklich stören. Wenn es Überhand nimmt, ist das vielleicht etwas anderes. Ich kann mich aber momentan an kein Buch erinnern, dass meine Toleranzschwelle jetzt so sehr überschritten hat. Ein schlechter Satzbau ist da schon eher etwas, was mich nerven könnte.

    Ein sehr schöner Artikel. Vielen Dank dafür.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

  4. Guten Morgen,
    früher habe ich Rechtschreibfehler an den Verlag oder Autor gemeldet, heute tue ich es nicht mehr. Warum? Weil ich mich dafür nicht zuständig sehe. Ein Buch ist, in meinen Augen, eine Dienstleistung bzw. ein Machwerk, für das ich bezahle. Ich habe absolut kein Problem damit, wenn ich in einem 300-400 Seiten Buch 1-2 Fehler finde. Die werden einfach ignoriert. Sind es mehr Fehler, dann würde das bei mir in eine Rezension einfließen, denn dann werde ich sauer. So wie von mir erwartet wird, dass ich im Berufsleben fehlerfrei arbeite, so erwarte ich von Verlagen und Autoren, dass fehlerfreie Arbeit abgeliefert wird.
    Ich lese schon mein Leben lang und mir fallen Rechtschreibfehler auf. Was mir auch auffällt ist, dass man früher (vor 15 – 20 Jahren) kaum Fehler in Büchern fand. Das war eher schon eine kleine Sensation, wenn mir in einem Buch ein Rechtschreibfehler über den Weg lief. Heute findet man fast kein Buch mehr, in das sich nicht wenigstens ein Fehler engeschlichen hat. Für mich ein Hinweis, dass die Arbeit heute schlampiger ausgeführt wird. Ich finde das nichtmal merkwürdig, denn es spiegelt für mich einfach die heutige Zeit wider. Es soll alles schnell und möglich kostengünstig durchgeführt werden. Also wird auch schnell lektoriert und korrigiert. Scheint aber ja auch niemanden mehr zu stören. Die meisten Leser finden einige Rechtschreibfehler in Büchern völlig in Ordnung und merken das in einer Rezension nicht einmal mehr an. Ich merke auch an mir, dass ich da deutlich angestumpfter werde.
    Fazit: Sind es so viele Fehler, dass sie mich stören, dann fließt es in meine Rezension ein. Sind es nur einige wenige, dann lasse ich sie unter den Tusch fallen. Ich melde sie nicht an Autor oder Verlag, weil das nicht meine Aufgabe ist und mir meine Zeit dafür zu schade ist.
    LG
    Yvonne

  5. Hey,

    auf die Idee, das dem Verlag oder dem*der Autor*in zu melden, bin ich tatsächlich noch nie gekommen.
    Ich würde allerdings auch nie auf die Idee kommen, dass in meine Wertung einfließen zu lassen, denn letztendlich kann der*die Autor*in nichts dafür, wenn das Korrektorat schlecht war oder ein Fehler durchrutscht. Natürlich ist es schade und stört den Lesefluss, wenn ein Buch von Fehlern dominiert wird, aber daran ist dann das Korrektorat Schuld. Ich merke das in Rezensionen und Leserunden an, um dem Verlag die Möglichkeit zu geben, (falls er es liest) dies in der nächsten Ausgabe zu ändern und wenn du da bisher immer positive Erfahrungen gemacht hast, dann freut sich der Verlag/der*die Autor*in und ich verstehe die Kritik nicht. :D

    Liebe Grüße
    Dana

  6. Hi Benjamin,

    beim Kindle gibt es ja diese Funktion “Fehler melden”. Da kann man ein Wort oder eine Passage markieren und abschicken.
    Allerdings hab ich keine Ahnung, was dann damit passiert.

    Bei Print-Büchern hab ich bisher noch nie gemeldet. Die Idee, ein Foto von der Seite zu machen und zu schicken, ist gut.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es weniger als meine Aufgabe sehe, Fehler zu melden. Logikfehler vielleicht noch eher als Rechtschreibfehler. Und mich stören Rechtschreibfehler. Ich stolper dann sowieso schon drüber und jedes Melden – ob per elektronischem Markieren oder mit Foto machen – reißt mich ja total aus der Geschichte raus. Wenn es ein gravierender Fehler ist, dann sehe ich das irgendwie als meine Pflicht, es zu melden.
    Wenn es gehäuft vorkommt, melde ich nur zurück: Rechtschreibfehler gehäuft vorgekommen. Ich bin kein Lektor. Als Lektor muss ich ein Buch ganz anders lesen. Das ist dann auch Arbeit und kein Vergnügen. Ich bin Technische Redakteurin und lese oft Texte Korrektur – das ist Teil meiner Arbeit. Udn warum soll ich diese Arbeit anderen abnehmen? Irgendwie hat Yvonne, meine Vor-vor-Posterin, da auch Recht.

    LG
    Daniela

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