Allgemein Rezension

Die Arena – Grausame Spiele (Cirque #1) von Hayley Barker

Herzlich Willkommen in der Arena, dem Zirkus der in London jeden freut. Doch was steckt hinter der Arena? Wie läuft das ab im innern dieses Zirkuses? Und vor allem, wie hat mir das Buch gefallen? Genau diesen Fragen gehen wir nun in meiner Rezension auf den Grund!

BIBLIOGRAFIE:

Verlag: Rowohlt (Wunderlich) Verlag
Seiten: 480 Seiten
ET: 17.09.2019
Reihe: Cirque #1
Genre: Dystopie
Preis: 18,00€ (Hardcover)

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum “Zirkus” gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil – sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein – und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht – und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse – für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.

 


SCHREIBSTIL & LESEFLUSS
Um eins vorweg zu nehmen: Der Schreibstil ist genial geil. So, aber nun zur richtigen Meinung. Hayley Barker schreibt einfach so unheimlich spannend, fesselnd und so einnehmend, dass ich, wenn ich das Buch in der Hand hatte, auch nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Der Stil war für mich sehr angenehm zu lesen und ich fühlte mich einfach richtig wohl mit diesem und konnte mich vollkommen drauf einlassen, was mir sehr gefallen hat. Dadurch das der Stil so leicht und locker war, war der Lesefluss auch immer gegeben und wurde in keinster Weise von irgendwas aufgehalten. Was mir am Stil auch sehr gefallen hat war, dass Hayley so detailiert wie möglich beschrieben hat und das ganze ohne irgendetwas nerviges damit anzustellen und das war so genial!

CHARAKTERE
Wo soll ich bei den Figuren nur anfangen? Fangen wir doch einfach mit den Protagonisten an, da ist es einfacher und ich werd nicht wieder wütend. Hoshiko und Ben. Hoshiko ist eine Dreg und Ben ein Pure. Die Dregs werden unterdrückt und abgestoßen, dass alleine ist schon widerlich ohne Ende, aber nicht genug, die Pures, also die gehobene Gesellschaft, benimmt sich so extrem rassasistisch und menschenunwürdig… Hoshiko ist eine super authentische und sympathische Protagonistin die mich sofort berührt hat. Ben bricht aus seiner Rolle als Pure heraus und entwickelt sich so zum Herzenscharakter, denn seine Mutter ist Politikerin und ihre Denkweise ist, um es auf den Punkt zu sagen, zum kotzen und ich bin so fassungslos. Auch Silvio, der die Arena “leitet” ist so ein widerlicher und ekelhafter Pure, der die Dregs benutzt. Ich litt mit Hoshiko und den Dregs und war immer auf ihrer Seite und meine Wut gegenüber den Pures war einfach nicht zu bändigen. Hayley Barker erschuf die guten Figuren die mir extrem ans Herz gewachsen sind und die ekelhaften Figuren denen ich mit Abscheu gegenüber trat.

STORY & VERLAUF
Die Story rund um die Arena ist der Autorin definitiv gelungen. Sehr bildlich, lebhaft und detailiert verläuft die Story und ich war einfach total begeistert davon. Die Story war auch sehr nachvollziehbar, sehr gut gezeichnet und auch sehr verständlich. Von der ersten Seite an war ich in der Story drin und konnte meine Freude nicht verbergen, denn die Story war so gut und so authentisch, dass ich es sehr genossen habe. Die Thematik in der Story war grausam und ernst und was mir sehr gut gefallen hat war, dass dies so authentisch rübergebracht wurde und nie das Gefühl hatte, dass hier etwas nicht stimmte. Auch der Verlauf der Story war einwandfrei und ich habe mich am Ende doch ein wenig gefreut.

HANDLUNG & STRANG
Fangen wir doch auf der ersten Seite an, denn dort begann die Handlung und ich war sofort drin, gefangen in der Arena und ich fand dies sehr genial gemacht von der Autorin. Ich liebte die Handlung die einen auch zum nachdenken anregt und die einen total mitfühlen lässt. Je weiter ich gelesen habe, um so genialer wurde die Handlung und ich war einfach total hin und weg. Die Autorin erschuf hier auch einen extrem genialen Handlungsverlauf und die Handlungsstränge waren auch richtig richtig gut ausgearbeitet. Ich erlebte die Handlung so nicht als Leser sondern ich war mitten drin und konnte mich einfach fallen lassen, was ich sehr gemocht habe, denn so ergab das ganze ein rundes Gesamtbild.


MEIN FAZIT:

Abschließend muss ich sagen, dass wir hier mein drittes Jahreshighlight haben. Hayley Baker überzeugt mit diesem grausamen und doch richtig richtig genialen Auftakt der Cirque-Reihe einfach auf ganzer Linie. Sie schreib wahnsinnig intensiv, bildgewaltig und so einnehmend, dass ich nicht entkommen konnte. Ich habe mich in die einzigartige und richtig gut ausgebaute Story verliebt und einfach in alles an diesem Buch, denn es ist für mich einfach etwas Besonderes und ich kann es nur jedem empfehlen, denn man wird es lieben!

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