Rezension

Niemandstadt von Tobias Goldfarb

Niemandsstadt… Ein Buch welches die Lesergemeinschaft spaltet. Wie habe ich das Buch empfunden, war es gut? Oder war es mittelmaß? Oder gar, überzeugte es mich vollkommen? Genau dies werdet ihr nur herausfinden, wenn ihr weiterlest, denn genau das schreibe ich euch nun in meiner Rezension.

BIBLIOGRAFIE:

Verlag: Thienemann Esslinger Verlag
Seiten: 368 Seiten
ET: 14.02.2020
Reihe: Einzelband
Genre: Jugendbuch
Preis: 15,00€ - Hardcover

In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

 


SCHREIBSTIL & LESEFLUSS
Vom Schreibstil her hat mir das Buch sehr gefallen, denn Tobias Goldfarb hat etwas in seinem Stil, dass unheimlich fesselnd ist und das mochte ich, denn ein Buch das nicht fesselt, na wird abgebrochen. Der Autor schreibt richtig einnehmend und sehr detailgetreu und das begeisterte mich sehr. Außerdem war der Schreibstil des Autors sehr angenehm zu lesen und dadurch kam ich sehr gut und schnell durch die Seiten ohne mich überfordert oder sonst irgendwas zu fühlen. Tobias Goldfarb nahm mich auch von Stil her total ein und entführte mich in die Welt der Niemandsstadt, was sehr angenehm war.

CHARAKTERE
Als Protagonistin haben wir hier Josefine, welche mir als Hauptfigur das ein oder andere Mal echt Sorgen bereitet hat. Eigentlich war sie eine mutige und heldenhafte Figur, allerdings war sie mir manchmal, für eine wichtige Figur, etwas zu blass gezeichnet und ich fand keinen Zugang zu ihr. Dementsprechen konnte ich manchmal ihr handeln und ihr tun nicht ganz nachvollziehen. Ansonsten haben wir hier Figuren die zwar alle befriedigend waren, mich jedoch in keiner Weiße gepackt haben oder gar überzeugt, leider. Die Ansätze der Figuren waren echt richtig gut und bestimmt aber mir fehlte die gewissen schärfe bei ihnen.

STORY & HANDLUNG
Die Story und die Handlung waren von der Grundidee her echt genial und hat mir auch echt gefallen, jedoch fand ich die Umsetzung etwas schwammig. Stellenweise habe ich mich gefragt ob das der ernst der Protagonistin ist oder gab es auch Stellen an denen ich die Handlung und die Story nicht ganz begriff und wurde auch hier dann im Dunkeln gelassen, keine Aufklärung, nichts, was ich sehr schade fand, denn alles drum herum war echt gut und super aufgebaut, allerdings reißte es mich nicht mit. Der Storyverlauf hingegen ergab zusammen mit dem Handlungsstrang ein rundes Gesamtbild was überzeugt. Allerdings reicht das nicht aus.


MEIN FAZIT:
Abschließend muss ich sagen, dass Niemandsstadt ein solider Jugendroman ist der mich nicht ganz überzeugen konnte. Der Schreibstil des Autors war interessant, einnehmend und echt locker zu lesen aber ein guter Schreibstil reicht bekanntlich nicht aus. Die Grundidee des Romans war sehr genial und ich mochte diese gerne, allerdings scheiterte es bei der Umsetzung. Von schwammigen Figuren bis hin zu einer Handlung und Story die mich teilweise im unklaren liesen, war es dieses Mal kein Volltreffer. Deshalb vergebe ich 3,5 Punkte. Ob ich eine Leseempfehlung aussprechen kann, dass kann ich nicht sagen, denn Geschmäcker sind verschieden. Auf ein nächstes!

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