Allgemein Rezension

Von einer Skala von 1 bis 10 von Ceylan Scott

Packend, echt, mitfühlend –
dieser Insiderroman liest sich
wie ein Thriller und sensibilisiert
für die dramatischen Ausmaße
psychischer Krankheiten.

BIBLIOGRAFIE:

Verlag: Chicken House (Carlsen)
Erschienen am: 31.05.2019
Seiten: 224 Seiten
Übersetzt von: Beate Schäfer
Genre: Jugendthriller
Reihe: Einzelband
Preis: 10,99€
Gelesen als: eBook

Iris ist tot. Und Tamar sitzt in Lime Grove, einer geschlossenen Jugendpsychiatrie, wo sie den ganzen Tag lang sinnlose Fragen beantworten soll. Wie fühlst du dich, auf einer Skala von 1 bis 10? Du weißt schon, dass du dich nicht normal verhältst? Was genau ist eigentlich passiert? Aber Tamar sagt nichts. Sie kann einfach nicht erzählen, was mit Iris geschehen ist. Das Monster lässt es nicht zu.


MEINE MEINUNG:

Ceylan Scott hat einen sehr eigenen und sehr intensiven Schreibstil an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Als ich dies getan habe, wurde er echt angenehm zu lesen und ich bin wunderbar mit diesem zurecht gekommen. Was mir am Schreibstil sehr gefehlt hat war die Spannung, denn für mich war diese nicht so genutzt wie sie von der Autorin hätte eingebaut werden können. Das der Schreibstil einfach locker und leicht war gefiel mir, denn da flogen die Seiten nur so vor sich hin. Auch das einnehmende im Stil gefiel mir hier sehr gut, denn so vergaß ich die kleinen Mankos die mir aufgefallen sind.

Kommen wir zu den Figuren die wir hier kennenlernen. Zum einen haben wir hier die Protagonistin namens Tamar. Tamar war für mich eine Protagonistin bei der ich sehr viel Potential gesehen habe, welches in meinen Augen aber nicht genutzt wurde. Tamar war für mich eine blasse und nicht greifbare Protagonistin bei der ich mir mehr gewünscht hätte. Die Nebenfiguren hingegen waren seltsamer weiße richtig gut gezeichnet und sie waren für mich greifbare und lebendige Figuren.

Allerdings war die Geschichte richtig toll gehalten. Ernste Themen, eine klare Richtung und eine Grundidee die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurde. Die Autorin erschuf hier eine Geschichte die mich von ihrer Art und ihrer Vielseitigkeit echt überzeugt hat. Schon ab der ersten Seite war die Story, meines Empfinden nach, präsent und total spannend aufgebaut. Deshalb habe ich auch das Buch beendet und nicht vorher abgebrochen, denn die Geschichte hat mir sehr gut gefallen hat und sie war auch richtig einnehmend, was mir auch sehr gefallen hat. Auch die Storyline war toll gehalten und so gradlinig, was zu einem runden Gesamtbild zusammen wuchs.

Die Handlung war gerade zu Beginn des Buches für mich sehr überzeugend, denn die Autorin hat hier eine Handlung erschaffen, die einfach von der Umsetzung her ausgezeichnet war und die mich total beeindruckt hat. Allerdings wurde die Handlung in der Mitte hin etwas schwammig und mir ging es im Mittelteil zu schnell, was mir nicht so gefallen hat, denn gegen Ende hin nahm die Handlung nochmal Fahrt auf und wurde wieder mit Spannung geschrieben. Der Handlungsstrang in diesem Buch empfand ich als gut ausgearbeitet, aber bei gut bleibt es auch, denn irgendwie fehlte mir beim Handlungsstrang etwas, was mich überzeugte, leider.


MEIN FAZIT:

Auf einer Skala von 1 bis 10 ist für mich ein “nettes Buch” für zwischendurch gewesen, denn der Schreibstil der Autorin überzeugte mich nicht zu 100%, denn mir fehlte dort der Spannungsteil, der für mich ins Buch gehört hätte. Auch die Handlung im Mittelteil des Buches war nicht überzeugend und dann die blasse Protagonistin… Allerdings überzeugte mich die Geschichte, denn dort hat die Autorin einfach ernste Themen aufgegriffen und richtig gut umgesetzt. Für mich war das Buch insgesamt eine nette Zwischenlektüre und erhält auch nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

Bewertung: 3 Sterne.

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