Allgemein Rezension

Obsidian. Schattendunkel (Obsidian #1) von Jennifer L. Armentrout

Wenn Himmel und Hölle sich begegnen…

BIBLIOGRAFIE:

Verlag: Carlsen Verlag
Erschienen am: 10.01.2018
Seiten: 432 Seiten
Übersetzt von: Anja Malich
Genre: Fantasy
Reihe: Obsidian #1 von #5
Preis: 9,99€
Gelesen als: Taschenbuch

Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß: Genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, wird ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben …


MEINE MEINUNG:

Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout empfand ich persönlich als sehr angenehm und flüssig zu lesen. Mit ihrem Stil bin ich sehr schnell und sehr gut zurecht gekommen, da dieser so galant und einfach zu lesen war. Auch die Spannung in ihrem Schreibstil kam nicht zu kurz, denn diese baute die Autorin stets gekonnt und zielgerichtet auf und schuf so eine unglaublich tolle Atmosphäre. Jennifer L. Armentrout schaffte es, mich mit ihrem Schreibstil zu verzaubern und mich für sich zu gewinnen. Auch begeisterte mich das der Schreibstil so locker und trotzdem einnehmend war und mich umhüllt hat wie ein Mantel im Winter.

Kommen wir zu den Protagonisten in diesem Buch. Katy und Deamon… Wie sage ich so schön: Wenn Himmel und Hölle aufeinander treffen… Katy ist der Himmel mit kindischen und zickigen Zügen die mich während des lesens auf Hochtouren gebracht haben. Ich hätte sie am liebsten geschüttelt und sie zurechtgewiesen! Mei mei mei, war ich genervt von ihr. Deamon ist die Hölle… Böse, grausam und hoch arrogant. Seine Art und sein Charakter, ich hätte gerne tausend Eimer kaltes Wasser gehabt um sie auf ihn zu schütten, am besten mit Eiswürfel darin! Zusammen waren Deamon und Katy unausstehlich… Kindisch und beinahe schon kleinlich. Irgendwie mögen sie sich und dann wieder nicht und streiten sich… Ich hatte noch nie so eine Charakterpaarung die mich so aus der Bahn geworfen hat. Gezeichnet waren die beiden auch nur sehr dezent aber eins muss ich den beiden lassen: Durch diese Art haben sie mich angefeuert die Reihe zu lesen und ich freue mich auf Band 2 und die beiden. Wo die Protagonisten dezent waren, waren die Nebenfiguren unheimlich sympathisch und authentisch.

Die Geschichte rund um diesen ersten Band war für mich interessant gehalten und echt spannend. Ich fand es toll zu sehen, wie die Geschichte schon im ersten Band gewachsen ist, wie sie aufblühte und neugierig machte, denn genau dies tut die geschichte hier ganz gewaltig: neugierig machen auf die weiteren Bände. Frau Armentrout erschuf hier eine Story die mich von der ersten bis zur letzten Seite einfach neugieirig gemacht hat, die mich einfach in sich aufgezogen hat um mir zu zeigen das sie wachsen kann und das gefiel mir so ausgesprochen gut, dass ich es sehr mochte. Auch die Storyline in diesem ersten Band fing harmlos, beinahe unscheinbar, an und entwickelte sich Seite für Seite aufs neue und das weckte mein Interesse um so mehr.

Bei der Handlung musste ich mehrmals meine Wut runter schlucken, denn diese wurde durch das Verhalten und den Handlungen der Protagonisten echt nieder gehalten und das störte mich ein wenig. Ansonsten war die Handlung vom Aufbau her durchaus interessant gehalten. Auch hier baute sich die Spannung stets auf und weckte mein Interesse je weiter ich gelesen habe. Was mir bei der Handlung ganz gut gefallen hat war, dass die Handlungen und Wendungen alle samt unvorhersehbar und total spannend waren. Beim Handlungsstrang war ich auch total gespannt, denn meine Erwartungen waren nicht hoch aber der Strang war klar und deutlich gehalten und legte sich einwandfrei und klar an die Handlung.


MEIN FAZIT:

Mit Obsidian. Schattendunkel ist Jennifer L. Armentrout ein toller und guter Auftakt der Serie gelungen. Schnell fand ich mich in der Geschichte zurecht und konnte diese genießen. Einzig die zwei Protagonisten waren für mich ein Chaos aus Himmel und Hölle. Für meinen Geschmack waren sie ein wenig zu dezent gezeichnet und hätten einen Tick coolness noch gebracht um interessant und toll zu werden. Die Autorin schaffte es dennoch, dass ich nun ganz heß auf die weiteren Bände der Reihe bin und ich werde sie definitiv lesen um zu schauen wie sich die Serie so entwickelt nach einem chaostischen Auftakt. Von mir gibt es hier eine normale Leseempfehlung.

Bewertung: 3,5 Sterne. (Also aufgerundet 4 Sterne).

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