Rezension

[Rezension #262] Die Gabe der Könige von Robin Hobb

09/11/2017

Ich habe im Oktober mit diesem Buch begonnen und habe es nun beendet. Es war keine leichte Kost, da es doch ein dicker Schinken ist und ich mich darin ersteinmal zurecht finden musste. Robin Hobb ist auch eine Autorin, deren Bücher man nicht einfach liest, sondern ihre Bücher genießt! Mehr dazu nun in meiner Rezension.

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?

Der Schreibstil von Robin Hobb ist einfach ausschweifend aber dennoch flüssig. Auch der Einstieg fiel mir nicht leicht, denn dieser verlief ein wenig holprig. Die Autorin beherrscht das schreiben, sie geht gerne ins Detail aber an vielen Stellen war es einfach unnötig. Dies wirkte dann so, als wären die LeserInnen, auf gut Deutsch gesagt, zu blöd zum lesen. Allerdings, dies muss man klar dazu sagen, ist der Schreibstil durchweg flüssig gewesen, was mich durchhalten lies. Was auch positiv herausgestochen ist, ist, dass sie spannend schreibt und immer Spannung aufkommen lies wo es nötig war und diese dann wieder ein wenig reduzierte.

Im Buch geht es um Fitz, den Protagonisten. Ich persönlich konnte zu Fitz keine Bindung aufbauen, da er mir oft echt als sehr hilflos und naiv rüber kam. Auch der König ist mir ein wenig zu vorhersehbar gewesen, was das ganze nicht besser machte. Es gab auch Charaktere, die mich echt überrascht haben und mit denen ich auch etwas anfangen konnte, da diese dann doch besser ausgearbeitet waren. Mit ein bisschen mehr Mühe wäre auch Fitz zu einem super tlleb Charakter geworden.

Die Story ist an sich echt richtig gut aufgebaut und sie gefällt mir auch sehr, allerdings muss ich dazu sagen, dass man unnötige Szenen echt hätte weg lassen können, da dies enorm meinen Lesefluss gestört hat. Ich würde sagen, dieses Buch hätte man auf 450 Seiten kürzen können, dann wären die Szenen im Buch, welche auch spannend und fesselnd waren, denn davon gab es auch einige. Hätte man hier versucht mehr draus zu machen, wäre die Geschichte rund um Fitz echt gelungen. Aber so muss ich sagen, dass ich echt oft gelangweilt war.

Die Handlung und der Handlungsstrang im Buch waren mir einfach zu ausschweifend. Mir hätte es vollkommen gefallen, wenn man die Handlung ein wenig intensiviert hätte und sich auf das Wesentliche konzentriert hätte. Ich weiß einfach nicht warum es so war, aber der Handlungsstrang war für mich, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr schwer zu erkennen und zu fassen.

Schlussendlich muss ich sagen, dass mir dieses Buch nur mittelmäßig gefallen hat. Unnötige Längen und Szenen erschwerten mir den Lesefluss und vertrieben mir so den Lesespaß. Lange habe ich überlegt wie ich dieses Buch bewerten soll, da es mich nicht vom Hocker gerissen hat, was ich eigentlich erwartet habe, deshalb gebe ich dem Buch 3 von 5 Diamanten. Ich werde diese Reihe NICHT weiterlesen. So leid es mir für diese Reihe tut.

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